Bin heute morgen gegen 9:00h aufgebrochen. Entgegen der Wettervorhersage regnete es leicht. Naja, dachte ich, das hört sicher bald auf. Ich sollte mich irren.
Trotzdem bin ich entspannt gefahren und habe mich in Luxemburg über den Spritpreis gefreut. Bei € 1,79 pro Liter Super E5 hätte mein Tank ruhig größer sein können.
Nach einer kurzen Pause ging es durch Belgien nach Frankreich. Vorbei an Sedan und Verdun, den Schauplätzen fürchterlicher Schlachten vergangener Kriege dachte ich an die momentanen Ereignisse in der Ukraine. Ich hoffe dieser Krieg, der nicht unser ist, findet bald ein Ende.
In den Ardennen fing es richtig an zu regnen aber meine Kleidung hielt mich halbwegs trocken.
Nach knapp 500km erreiche um etwa 16:00h ich meine Unterkunft. Ein Motorradfahrer Camping in der Champagne. Sehr ruhig und erholsam. Die nette Wirtin Anita begrüßte mich herzlich und ich hatte Glück. Obwohl nicht gebucht, war sogar noch ein Zimmer in der rustikalen Herberge frei. Um 19:30h ist dann gemeinsames Abendessen. Anita kocht was Gutes, keine Ahnung was, ich lasse mich überraschen.
Habe mich immer noch nicht entschieden, welche Route ich nach Spanien nehme. Werde heute nochmal im Internet recherchieren, wie es an der Waldbrandfront aussieht. Bis morgen muss ich es wissen.

„Moto La Grange“ in der Champagne

Mein gemütliches Zimmer. Ich fühle mich wohl.